Zur Startseite gehen
Der Adventskalender 2026 ist da 🎄
Top Preise Große Auswahl Gratis Versand
EU-Flaggen um EU-Bericht zu Nikotinprodukten darzustellen

Auf einen Blick

  • Der Bericht stellt fest, dass Rauchen ein wichtiger vermeidbarer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.
  • Schweden wird als Erfolgsbeispiel genannt, weil es die Raucherquote stark gesenkt hat.
  • Der Bericht hält fest, dass verschiedene Nikotinprodukte unterschiedliche Risikoprofile haben.
  • Markus Lindblad sagt, die EU solle von Schweden lernen und nach Risiko regulieren – nicht mit pauschalen Verboten.

Schweden als Vorbild für weniger Rauchen

Der Bericht ist die Antwort des Gesundheitsausschusses des Europäischen Parlaments auf den Plan der EU-Kommission zur Herz-Kreislauf-Gesundheit. Es geht darum, wie die EU Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser vorbeugen kann. Ein wichtiger Punkt ist die Verringerung bekannter Risikofaktoren. Tabakrauchen wird dabei als besonders schädlich hervorgehoben.

Der Bericht zeigt auch, dass Schweden weiter gekommen ist als die meisten anderen EU-Länder, wenn es darum geht, das Rauchen zu reduzieren. Deshalb ist das schwedische Beispiel für die europäische Debatte wichtig: Wenn das Ziel ist, die Schäden des Rauchens zu verringern, muss die Politik auch verstehen, warum heute weniger Menschen in Schweden rauchen.

Strengere Regeln gefordert

Der Ausschuss fordert unter anderem strengere Kontrollen bei Werbung, Aromen, Nikotingehalten und Besteuerung. Gleichzeitig stellt der Bericht fest, dass sich Nikotinprodukte darin unterscheiden, wie Nikotin aufgenommen wird und welche Risiken sie haben.

Unterschiede zwischen Produkten anerkannt

Für Markus Lindblad, Kommunikationschef bei Haypp, ist entscheidend, dass die EU aus den Erfahrungen Schwedens lernt, wenn neue Regeln entwickelt werden. 

„Der Bericht zeigt klar, dass Rauchen ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit ist. Dann muss die nächste Frage sein, wie man Menschen tatsächlich dabei hilft, mit dem Rauchen aufzuhören. Schweden zeigt, dass es möglich ist. Diese Erfahrung sollte bei der künftigen Nikotinregulierung der EU eine wichtige Rolle spielen“, sagt Markus Lindblad.

Wichtiges Signal für kommende EU-Regeln

Der Bericht enthält keine konkreten Gesetzesvorschläge. Er ist aber ein politisches Signal für kommende EU-Prozesse. Sowohl die Tabakproduktrichtlinie als auch die Tabaksteuerrichtlinie könnten bald wieder diskutiert werden. Dabei kann die Frage wichtig werden, wie rauchfreie Alternativen und eine risikobasierte Regulierung behandelt werden. 

„Wenn die EU das Rauchen reduzieren will, sollte sie auf die Länder schauen, die damit bereits erfolgreich waren. Schweden ist in dieser Frage kein Problem, sondern ein Beispiel dafür, wie Schadensminderung in der Praxis funktionieren kann“, sagt Markus Lindblad.

Debatte im Parlament am 16. September

Die Debatte im Europäischen Parlament am 16. September ist deshalb wichtig. Sie kann zeigen, ob die künftige Nikotinpolitik der EU von den klar belegten Schäden des Rauchens und von Schwedens Erfahrungen ausgeht – oder ob rauchfreie Alternativen trotzdem so behandelt werden, als wären sie klassische Zigaretten.

Fazit

Der Bericht setzt ein deutliches Signal: Rauchen bleibt ein zentraler vermeidbarer Risikofaktor, gleichzeitig werden Unterschiede zwischen Nikotinprodukten stärker berücksichtigt. Für die kommenden EU-Regeln dürfte deshalb entscheidend sein, ob Erfahrungen aus Ländern wie Schweden in eine stärker risikobasierte Regulierung einfließen.

Autor - Markus Lindblad
Markus Lindblad

Leiter der Abteilung Recht und Außenangelegenheiten

Markus Lindblad ist Leiter für Rechts- und Außenangelegenheiten. Er verfügt über Fachkenntnisse in den Bereichen Public Affairs, Regulierung und Schadensminderung und setzt sich für alternative Nikotinprodukte und eine rauchfreie Zukungt ein.