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Person wirft Wahlkarte in Box

Auf einen Blick

  • Die EU sammelt Feedback zur Überarbeitung der Tabakrichtlinie (TPD). Privatpersonen können teilnehmen.
  • Strengere Regeln für den Onlinehandel mit Nikotinprodukten stehen zur Diskussion.
  • Einschränkungen bei Geschmacksrichtungen und Nikotinstärken werden geprüft.
  • Neue Regelungen könnten die Produktauswahl und Verkaufsbedingungen verändern.
  • Kritiker warnen vor Nachteilen für erwachsene Nutzer:innen rauchfreier Alternativen.

Welche Folgen könnte die TPD-Überarbeitung für Verbraucher:innen haben?

Die geplante Überarbeitung der EU-Tabakrichtlinie (TPD) könnte vieles verändern.

Onlineverkauf und grenzüberschreitender Handel

Die EU diskutiert strengere Vorgaben für den grenzüberschreitenden Onlinehandel mit Nikotinprodukten. Dadurch könnten bestimmte Produkte künftig schwerer online erhältlich sein, trotz bestehender Systeme zur digitalen Altersverifikation.

Mögliche Einschränkungen bei Geschmacksrichtungen

Geschmacksrichtungen stehen zunehmend im Fokus regulatorischer Diskussionen, da sie als potenziell attraktiv für Minderjährige angesehen werden. Gleichzeitig berichten viele erwachsene Konsument:innen, dass gerade unterschiedliche Geschmacksrichtungen für sie eine wichtige Rolle beim Umstieg von Zigaretten auf rauchfreie Alternativen gespielt haben. 

Einheitliche Regulierung verschiedener Produktkategorien

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die mögliche Angleichung der Regulierung unterschiedlicher Nikotinprodukte. Kritiker sehen die Gefahr, dass rauchfreie Produkte künftig ähnlich behandelt werden könnten wie klassische Zigaretten, obwohl sich die Produkte in ihrer Nutzung deutlich unterscheiden. 

Diskussion über Nikotinobergrenzen

Auch mögliche Begrenzungen der Nikotinstärke werden derzeit diskutiert. Solche Änderungen könnten direkte Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Produktauswahl haben. 

Zusammengefasst: Die Entscheidungen, die im Rahmen der TPD-Überarbeitung getroffen werden, könnten beeinflussen, welche Produkte in Deutschland künftig verfügbar bleiben und unter welchen Bedingungen sie verkauft werden dürfen. 

So kannst du teilnehmen

Die Teilnahme an der Konsultation ist unkompliziert: 

  1. Erstelle hier ein Konto:
    EU Login erstellen
  2. Besuche die EU-Seite und gib dein Feedback ab: 
    EU Konsultation zur TPD Revision
  3. Scrolle nach unten zum gelben Button „Give feedback“ und folge den Anweisungen. Du kannst problemlos auf Deutsch schreiben.  
  4. Schreibe 2–3 Sätze darüber, warum du denkst, dass rauchfreie Alternativen für erwachsene Konsument:innen wichtig sind.  

 

Du musst dafür kein Experte sein. Persönliche Erfahrungen und sachliche Einschätzungen sind ausdrücklich erwünscht. Das Wichtigste ist nicht, dass es perfekt formuliert ist. Wichtig ist, dass es deine eigene Stimme ist.

Person tippt auf Laptop-Tastatur

Warum Beteiligung wichtig ist

Bei öffentlichen Konsultationen beteiligen sich häufig vor allem Organisationen, Behörden und Interessenverbände. Die aktuelle Konsultation bietet auch Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit, ihre Perspektive einzubringen. 

Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten – die möglichen Auswirkungen der neuen Regulierung könnten jedoch langfristig relevant sein. 

Wer seine Meinung einbringen möchte, kann dies jetzt direkt gegenüber der EU-Kommission tun.