Das Menthol-Verbot und Minz-Nikotinbeutel

Das Menthol-Verbot und Minz-Nikotinbeutel

Das Datum rückt näher - Mentholzigaretten gehören der Vergangenheit an. Am 20. Mai wird das Mentholverbot endgültig durchgesetzt. Wie wirkt sich das auf Nikotinbeutel aus? Und was ist Menthol wirklich?

 

Ab dem 20. Mai 2020 wird in der gesamten EU ein Verbot von Mentholzigaretten eingeführt. Dies bedeutet, dass diese Produkte in Geschäften, Kiosken und Online-Einzelhändlern aus den Regalen entfernt werden, einschließlich Klickzigaretten und Tabak für selbstgerollte Zigaretten mit einem „charakteristischen Geschmack“ von Menthol.


Warum Mentholzigaretten verbieten?

Das Mentholverbot ergibt sich aus den neuen Gesetzen der EU Tobacco Product Directive laws. Es ist Teil der Bemühungen, junge Menschen am Rauchen zu hindern und die Zahl der Menschen zu verringern, die sich daran gewöhnen. Das Verbot gilt für alle 27 EU-Mitgliedstaaten.

 

Die überwiegende Mehrheit der Tabakmarken in der EU verkauft Produkte auf Mentholbasis in Form von Zigaretten oder Tabak. Im Zusammenhang mit der neuen Gesetzgebung dürfen Tabakerzeugnisse keine Aromastoffe mehr enthalten, die dem Produkt einen "charakteristischen" Geschmack von Menthol verleihen. Dies gilt hauptsächlich für Mentholzigaretten, aber auch für selbstgerollten Tabak und sogenannte Klick-Dual-Aroma-Zigaretten, d. H. Zigaretten, die über eine Druckfunktion im Filter aromatisiert werden.

 

Nikotinbeutel können jedoch immer noch aromatisiert werden! Schauen wir uns genauer an, was Menthol (Minze in der Alltagssprache) ist und wie man es extrahiert.

Was ist Minze?

Die Basis von Menthol oder Minze ist ein Alkohol, der aus der pflanzlichen Pfefferminze oder aus Minzölen extrahiert wird. Pfefferminzöl enthält etwa 50 Prozent Menthol und wird durch das Einfrieren des Öls extrahiert, um Mentholkristalle zu erhalten. Wenn man diese destilliert, bekommt man farblose, spröde Kristalle mit einem starken Pfefferminzgeruch und einem kühlenden, aromatischen Geschmack.

 

In Ihrem Mund gibt es eine Vielzahl von Rezeptoren, die auf alles reagieren, was über und unter der normalen Temperatur liegt. Bei bestimmten chemischen Verbindungen können die Rezeptoren jedoch auch auf normal temperierte Dinge reagieren.

 

Die chemischen Verbindungen, in diesem Fall Menthol / Minze, binden sich an die Rezeptoren, was sich kalt anfühlt. Zu den Dingen, die die Rezeptoren warm machen, gehören Pfeffer (Piperin) und Chili (Capsaicin).

 

Jedes Jahr werden weltweit rund 10.000 Tonnen Pfefferminze angebaut. Marokko macht über 90 Prozent der gesamten Produktion aus. Argentinien nimmt den zweiten Platz ein, während sich Spanien, Bulgarien und Georgien rund ein halbes Prozent teilen.

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