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Snus-Dose mit einem Diagramm

Auf einen Blick:

  • Großteil der Deutschen halten Vaping und Nikotinbeutel für genauso schädlich oder schädlicher als Rauchen.
  • Ebenso viele glauben fälschlich, dass Nikotin Krebs verursacht.
  • Besonders junge Erwachsene finden Rauchen wieder „in“ .

Wissenslücken bei Tabakalternativen

Die Ergebnisse des Reports zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen angenommenem und tatsächlichem Wissen: Während 94,6 Prozent der Befragten Zigaretten als schädlich einstufen, gibt es bei der Bewertung von Tabakalternativen wie E-Zigaretten oder Nikotinbeuteln deutliche Wissenslücken. Besonders deutlich wird das beim Vergleich der Risiken: 74,7 Prozent der Deutschen halten Vaping für genauso schädlich wie oder schädlicher als Rauchen – ein Wert auf dem Niveau der USA (73%), aber deutlich höher als in Großbritannien (59%). Bei Nikotinbeuteln liegt dieser Anteil in Deutschland mit 69,4 Prozent ebenfalls sehr hoch und über den Vergleichswerten aus den USA (60,6%) und dem Vereinigten Königreich (45%). Gleichzeitig glauben 73,5 Prozent der Befragten, dass Nikotin Krebs verursacht – auch hier liegt Deutschland über den Werten in den USA und Großbritannien (64,9% bzw. 60%). Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier. 

Nach heutigem wissenschaftlichem Stand ist das falsch“, kommentiert Markus Lindblad, Deutschland-Sprecher und Head of External Affairs bei Haypp. „Nicht das Nikotin verursacht Krebs, sondern der beim Verbrennen von Tabak entstehende Rauch mit seinen vielen tausend Chemikalien, darunter zahlreiche krebserregende Stoffe.  

Rauchfreie Alternativen wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel sind deshalb nicht risikofrei, werden von Behörden und Fachinstitutionen jedoch grundsätzlich als weniger schädlich als Zigaretten eingeordnet, weil bei ihnen keine Verbrennung stattfindet und damit viele der besonders gefährlichen Schadstoffe nicht Weise entstehen. 

Gefühltes Wissen vs. Realität

Auffällig ist auch die Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlichem Wissensstand: 67,1 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, sich gut oder eher gut über Nikotinprodukte informiert zu fühlen. Gleichzeitig beantworten sie zentrale Fragen zu den Produktkategorien aber oft falsch.  

So glaubt beispielsweise mehr als die Hälfte der Befragten, dass Vaping mehr Chemikalien freisetzt als das Rauchen, und knapp die Hälfte ist der Meinung, dass Nikotinbeutel oder Snus Mundkrebs verursachen. Auch medizinisch etablierte Nikotinersatzprodukte werden häufig falsch eingeordnet: Ein erheblicher Teil der Befragten hält Nikotinkaugummis oder -pflaster für genauso schädlich oder schädlicher als Zigaretten. 

Deutschland hat kein Erkenntnisproblem beim Rauchen – sondern Wissenslücken bei den Alternativen, so Lindblad. Das ist kontraproduktiv, weil so der Reiz zum Wechsel fehlt. Im Grunde ist das gesundheitsschädlich! 

Gefährlicher Trend: Rauchen ist unter jungen Erwachsenen wieder „in“

Die Studie zeigt auch deutliche Unterschiede zwischen Altersgruppen. Vor allem junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren weisen hohe Fehlwahrnehmungen auf. Gleichzeitig nehmen sie Rauchen häufiger als gesellschaftlich akzeptiert oder sogar als „in“ wahr. So stimmen 26,4 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland der Aussage zu, dass Rauchen wieder in Mode sei – mehr als in den USA (16,6%) und auch über dem Niveau Großbritanniens (22%).  

In den jüngeren Altersgruppen liegt dieser Wert nochmal deutlich höher: In Deutschland sind es 35,5 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 36,8 Prozent der 25- bis 34-Jährigen. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auch international, teils sogar noch ausgeprägter – etwa in Großbritannien, wo 51 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Rauchen als „in“ wahrnehmen.  

Lindblad: „Damit treffen zwei Entwicklungen aufeinander: eine steigende kulturelle Sichtbarkeit des Rauchens und eine verzerrte Wahrnehmung der Risiken alternativer Produkte.“ 

Informationsquellen im Fokus

Als wichtigste Informationsquelle nennen die Befragten Nachrichtenmedien (37,3 Prozent), gefolgt von Freunden und Familie sowie medizinischen Websites. In den USA und in Großbritannien sind die Zahlen ähnlich. Trotz dieser breiten Informationsbasis fehlt es in allen drei Märkten an einem klaren Verständnis der relativen Risiken. Das deutet darauf hin, dass weniger die Menge an Informationen als vielmehr ihre Qualität und Einordnung entscheidend sind. 

Fazit: Aufklärung über Alternativen bleibt entscheidend

Die Ergebnisse des Reports zeigen ein klares Muster: Deutschland ist über die Gefahren des Rauchens gut informiert – jedoch nicht über die Unterschiede zwischen verschiedenen Nikotinprodukten. Für eine effektive Gesundheitskommunikation bedeutet das: Neben der Aufklärung über die Risiken des Rauchens braucht es vor allem ein besseres Verständnis der relativen Risiken. Nur so können informierte Entscheidungen über das Rauchen und seine Alternativen getroffen werden.

Hier finden Sie den vollständigen „Nicotine Product Harm Perception Report 2026“.

Methodik

Die Ergebnisse des „Nicotine Product Harm Perception Report 2026“ basieren auf einer quantitativen Online-Befragung von 2.000 Personen ab 18 Jahren in Deutschland, den USA und Großbritannien. Die Studie wurde im März 2026 von Censuswide im Auftrag von Haypp durchgeführt und ist bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region. 

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