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Holzbloecke um das Thema Gesundheitsgewinne zu illustrieren

Die eigenen Daten der EU zeigen, dass Rauchen jährlich 700.000 Todesfälle verursacht. Trotzdem ist Snus in allen Mitgliedsstaaten außer Schweden verboten, und Nikotinbeutel sind in mehreren Ländern reguliert oder verboten – Alternativen, die den Raucheranteil senken könnten, wie es bereits in Ländern wie Schweden, Norwegen und Großbritannien geschehen ist.

Nikotin und Langlebigkeit

Dr. Nima Sanandaji steht hinter der Studie Europe’s longevity trend can be boosted by Swedish-style nicotine policies:

„Langlebigkeit wird zunehmend diskutiert, aber bisher wurde nichts über den Einfluss von Nikotin auf die Lebensdauer kommuniziert. Das ist bemerkenswert, angesichts der enormen Schäden durch das Rauchen. Es gibt gute Belege und empirische Studien, die nahelegen, dass die Zahl der rauchbedingten Krankheiten wie Lungenkrebs deutlich sinken würde, wenn der Raucheranteil reduziert wird. Das würde zu einer gesünderen Bevölkerung im höheren Alter führen.“

„Ich habe mich daher entschieden, den marginalen Wohlfahrtswert und den gesamten Gesundheitsgewinn eines zusätzlichen gesunden Lebensjahres zu berechnen. Die Berechnung basiert darauf, die gesamten Gesundheitsausgaben pro Kopf in jedem Land zu schätzen und diese mit der durchschnittlichen Lebenserwartung zu multiplizieren, um die Investition pro Kopf in Gesundheit über die Lebensdauer zu erhalten, und dann durch die aktuelle geschätzte Zahl gesunder Lebensjahre zu teilen. Für die europäischen Länder ergibt sich daraus eine Zahl von 29,5 Milliarden Euro jährlich an reinen Wohlfahrtsgewinnen.“

Gesundheitsgewinne durch Rauchstopp

„Es ist erstaunlich, dass die EU keine evidenzbasierten Methoden wie Schadensminimierung oder sogenannte Harm Reduction nutzt. Besonders, da der eigene Plan der EU für Rauchfreiheit, Europe’s Beating Cancer Plan, vorsieht, dass der Anteil der Raucher in Europa bis spätestens 2040 unter 5 Prozent liegen soll. Ein Ziel, das ohne eine geänderte Strategie nicht erreichbar ist“, sagt Markus Lindblad, Kommunikationschef bei Haypp.

Dr. Nima Sanandaji ergänzt:

„Die Gesundheitsgewinne wären enorm. Der Wohlfahrtsnutzen jedes zusätzlichen gesunden Lebensjahres für eine 50-jährige Person variiert zwischen 104.000 Kronen in Luxemburg, mit hohen Gesundheitsausgaben, und 15.500 Kronen in Rumänien, mit niedrigeren Ausgaben.“

„Schweden liegt dazwischen“, fährt Dr. Sanandaji fort – „der Wohlfahrtsnutzen eines zusätzlichen gesunden Lebensjahres wird auf 7.900 Euro über die Lebensdauer einer Person geschätzt.“

Gesundheitsvorteile – die Zahlen

Die Studie schätzt, dass der Wohlfahrtsgewinn für Europa durch ein zusätzliches gesundes Jahr 29,5 Milliarden Euro beträgt. Darüber hinaus hat Dr. Sanandaji die gesteigerte Produktivität und die reduzierten volkswirtschaftlichen Kosten berechnet und kommt zu dem Ergebnis, dass zusätzlich 210,4 Milliarden Euro jährlich eingespart werden könnten. Das sind Gelder, die heute aufgrund der Folgen des Rauchens verloren gehen.

Die Verantwortung der EU

Europa hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 rauchfrei zu sein. Doch ohne eine schadensminimierende Strategie wird dieses Ziel scheitern. Schweden zeigt, dass es möglich ist – die Frage ist, ob die EU den Mut hat, nachzuziehen?

Autor - Markus Lindblad Verfasst von Markus Lindblad

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