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Buchstabenspiel um das Thema Wohlfahrtsgewinn durch Nikotinbeutel zu illustrieren

Europa steht vor einer einzigartigen Chance, sowohl die Lebensdauer als auch die gesunden Jahre zu verlängern. WHO und EU erkennen an, dass das Rauchen die größte vermeidbare Gesundheitsgefahr darstellt, doch die Strategien zur Schadensminimierung sind unzureichend – obwohl sich Risikoreduzierung immer wieder als Schlüssel zu einem längeren Leben erweist.

Volkswirtschaftliche Gewinne – die Zahlen sprechen für sich

Die Studie zeigt, dass ein zusätzliches gesundes Lebensjahr für Europas 50-Jährige 210,4 Milliarden Euro an gesteigerter wirtschaftlicher Produktivität und 29,5 Milliarden Euro an Wohlfahrtsgewinnen entspricht. Insgesamt 240 Milliarden Euro. Es geht um mehr Menschen, die länger arbeiten, weniger Frühverrentungen und geringere Gesundheitskosten. 

„Wir sehen heute einen weltweiten Longevity-Trend. Die Menschen wollen so lange wie möglich so gesund wie möglich leben. Nikotin in Europas Gesundheitsrevolution einzubeziehen, könnte die Entwicklung enorm beeinflussen. Rauchen zu reduzieren ist also nicht nur eine Gesundheitsfrage – es ist eine Investition in Europas Zukunft. Wenn die EU den Longevity-Trend ernst nimmt, müssen schadensminimierende Strategien ein zentraler Bestandteil der Politik werden“, sagt Dr. Nima Sanandaji.

WHO und EU: Fakten zu den Folgen des Rauchens

Die WHO definiert gesundes Altern als die Aufrechterhaltung der körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten im Laufe des Lebens. Die eigenen Berichte der EU stellen klar, dass Rauchen die Hauptursache für vorzeitigen Tod ist – fast 700.000 Todesfälle pro Jahr in der Union. Rauchen verkürzt das Leben im Durchschnitt um 14 Jahre (!) und verursacht enorme Kosten für Gesundheitsversorgung und Produktionsausfälle. Trotzdem ist die Schadensminimierungsstrategie, weniger schädliche Alternativen anzubieten, merkwürdigerweise kein zentraler Bestandteil der EU-Politik. Snus ist in allen Mitgliedsländern außer Schweden weiterhin verboten, und Nikotinbeutel sind in mehreren Ländern reguliert oder verboten.

Schweden als Vorbild

Schweden ist einzigartig mit nur 5 Prozent Rauchern. Das Geheimnis? Eine Kombination aus hohen Steuern auf Zigaretten und dem Zugang zu Alternativen wie Snus und Nikotinbeuteln.

„Nicht jeder kann mit dem Rauchen aufhören, ohne die Gewohnheit durch etwas anderes zu ersetzen. Alternative Produkte wie Snus und Nikotinbeutel zeigen bei weitem nicht dieselben negativen Folgen und sollten daher gefördert werden. Davon würde nicht nur die Einzelperson gesundheitlich profitieren, sondern auch die Volkswirtschaft“, sagt Dr. Nima Sanandaji.

Die Studie von Dr. Sanandaji hebt einen Aspekt des Rauchens hervor, über den WHO und EU-Kommission aus unerklärlichen Gründen nicht sprechen wollen: Schadensminimierung. 

„Europas Bevölkerung dabei zu helfen, Zigaretten endgültig aufzugeben, indem man realistische Alternativen anbietet, bedeutet nicht, Nikotinkonsum zu fördern, sondern die Schäden des Rauchens zu verringern. Es ist ein pragmatischer Weg zu besserer öffentlicher Gesundheit“, sagt Markus Lindblad, Kommunikationschef bei Haypp Group, und fügt hinzu:

„Das Konzept einer nikotinfreien Welt ist in Idealismus verwurzelt, der die komplexen sozialen, kulturellen und neurobiologischen Faktoren hinter dem Nikotinkonsum ignoriert. Durch Moralisierung des Nikotinkonsums und Gleichsetzung mit den Schäden des Zigarettenrauchens riskiert man nicht nur, sich von den Menschen zu entfremden, denen man helfen möchte, sondern auch rauchbedingte Krankheiten und vorzeitigen Tod.“

Über die Studie

Europe’s longevity trend can be boosted by Swedish-style nicotine pouches wurde von Dr. Nima Sanandaji in Zusammenarbeit mit Haypp.com erstellt. Dr. Nima Sanandaji ist ein etablierter Forscher mit langjähriger Erfahrung und zudem Direktor des European Centre for Entrepreneurship and Policy Reform (ECEPR).

Die Studie bewertet sowohl volkswirtschaftliche als auch wohlfahrtsbezogene Vorteile eines zusätzlichen gesunden Lebensjahres. Die Daten stammen aus 33 europäischen Ländern und vergleichen insgesamt 240 Regionen innerhalb dieser Länder.

Autor - Markus Lindblad Verfasst von Markus Lindblad

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