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Snus und Zahnfleisch: Informationen zur Mundgesundheit Headerfoto

Snus und Zahnfleisch: Auf einen Blick

  • Nikotin hat eine abhängig machende Wirkung und kann Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Snus kann Zahnfleisch reizen und zu Zahnfleischrückgang führen.
  • Nikotinstärke sowie Dauer und Häufigkeit der Snus-Nutzung beeinflussen die Nebenwirkungen.
  • Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte ärztlicher Rat aufgesucht werden.

Inhaltsverzeichnis

Wie wirkt Snus auf das Zahnfleisch, und welche Begleiterscheinungen gibt es noch?

Sowohl klassischer Tabak-Snus als auch tabakfreie All-White-Pouches können unterschiedliche Begleiterscheinungen haben.

Tabak enthält Nikotin, ein Stimulans, das auf das zentrale Nervensystem wirkt. Nikotin kann Körper und Geist auf verschiedene Weise beeinflussen. Die Effekte lassen sich grob in drei Bereiche einteilen:

  • Auswirkungen im Mund (Mund, Zähne, Zahnfleisch)
  • Übelkeit und Verdauung
  • Energie, Entspannung und Wachsamkeit

In diesem Artikel betrachten wir die Auswirkungen von Snus auf Mund, Zähne und Zahnfleisch.

Nikotin: Eine abhängig machende Substanz

Nikotin ist der aktive Wirkstoff in tabakfreiem Snus. Es gilt als stark abhängig machend, weshalb regelmäßiger Snus-Konsum zu Abhängigkeit und Entzugserscheinungen führen kann.

Snus und Zahnfleisch: Welche Veränderungen können auftreten?

Eine oft gestellte Frage bei der Verwendung von Snus ist, ob Nikotinbeutel und Tabak-Snus Auswirkungen auf das Zahnfleisch haben. Einige Studien berichten von einem Effekt von Snus auf die Mundgesundheit.¹

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  • Zahnfleischreizungen und -rückgang: Wenn Snus häufig an derselben Stelle platziert wird, kann dies zu Zahnfleischrückgang führen.
  • Orale Veränderungen (Läsionen): Es können weiße Flecken auf den Zähnen auftreten. Diese gelten in der Regel als harmlos und verschwinden oft nach dem Absetzen von Snus.
  • Zahnverfärbungen: Treten typischerweise bei tabakhaltigem Snus auf, nicht jedoch bei modernen „All White“ Nikotinbeuteln.
  • Kribbelndes Gefühl: Manche Nutzer:innen verspüren ein Kribbeln oder ein wärmendes Gefühl unter der Lippe.

Auf die Frage, ob Snus dem Zahnfleisch schadet oder ob Zahnverlust in Verbindung mit Snus-Nutzung gebracht werden kann, gibt es keine eindeutigen Belege. Dennoch kann das Zahnfleisch nach der Verwendung von Snus gereizt sein oder sich zurückziehen.2

Snus und Mundgesundheit: ein kurzfristiger Effekt

Zahnfleischreizungen und Veränderungen im Mund lassen sich als kurzfristige Nebenwirkungen einordnen. Weitere kurzfristige Begleiterscheinungen können Veränderungen der Herzfrequenz und des Blutdrucks sein sowie Kopfschmerzen und Schwindel.

Es gibt daneben auch mögliche langfristige Effekte, die mit der Verwendung von Snus in Verbindung stehen. Zu ihnen zählen unter anderem Stoffwechselveränderungen.

Faktoren, welche die Wirkung von Snus auf das Zahnfleisch beeinflussen

Es gibt Faktoren, welche die Begleiterscheinungen – sowohl Effekte auf die Mundgesundheit als auch langfristige Effekte – von Snus beeinflussen.

Nikotinstärke

Snus-Produkte gibt es in unterschiedlichen Nikotinstärken. Ein höherer Nikotingehalt kann bei manchen Nutzern die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Effekte zu erleben.

Platzierung und Dauer der Anwendung

Das wiederholte Platzieren des Beutels an derselben Stelle oder ein längeres Tragen kann zu Zahnfleischreizungen oder weißen Flecken im Mund führen.2

Die meisten Nutzer:innen behalten einen Nikotinbeutel etwa 20-40 Minuten im Mund oder bis sie keine Wirkung mehr vom Snus spüren.

Häufigkeit der Nutzung

Eine häufige Verwendung von Nikotinbeuteln erhöht die insgesamt aufgenommene Nikotinmenge, was zur Abhängigkeit beitragen kann.

Bei regelmäßigem Nikotinkonsum können beim Absetzen von Snus Entzugserscheinungen auftreten, wie z.B. Reizbarkeit, Verlangen (Cravings) oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Medizinischer Rat bei Beschwerden: Wie lässt sich Zahnfleisch nach Snus regenerieren?

Sollten anhaltende Beschwerden im Mundbereich als Folgen von Snus-Nutzung auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt oder eine Ärztin auf. Ebenso sollten Sie medizinischen Rat suchen, wenn Sie andauernde Übelkeit oder Kopfschmerzen verspüren und Schwierigkeiten haben, den Nikotinkonsum zu beenden.

Referenzen

  1. Snus: a compelling harm reduction alternative to cigarettes. Elizabeth Clarke, Keith Thompson, Sarah Weaver, Joseph Thompson, und Grant O’Connell
  2. What are the oral health implications of using snus? A systematic review. T. Bray et al
Autorin - Christine Albert Verfasst von Christine Albert

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