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Maiglöckchen

Auf einen Blick

  • Rauchfrei zu werden setzt bereits wenige Minuten nach der letzten Zigarette wichtige Selbstheilungsprozesse im Körper in Gang.  
  • Die ersten 24 bis 72 Stunden gelten als besonders herausfordernd, da der Körper auf den Nikotinentzug reagiert.  
  • Gewohnheiten und Entzugsängste erschweren den Rauchstopp, doch rauchfreie Alternativen können unterstützend wirken.  
  • Schon nach kurzer Zeit verbessern sich Atmung, Geschmackssinn, Hautbild und die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit.  
  • Wer mit dem Rauchen aufhört, profitiert langfristig von besserer Gesundheit, weniger Stress und einer hohen finanziellen Ersparnis. 

Ziel rauchfreier Neuanfang

Der Mai bietet eine ideale Gelegenheit für einen rauchfreien Neuanfang: Unter dem Motto „Rauchfrei im Mai" ruft das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung jedes Jahr zur bundesweiten Mitmachaktion auf.1 Am 31.05. ist auch der internationale World No Tobacco Day der World Health Organization (WHO).2

Wer mit dem Rauchen aufhört und die Zigaretten beiseitelegt, wird im Organismus eine beeindruckende Serie von Selbstheilungsprozessen in Gang setzen, die bereits Minuten nach dem letzten Zug einsetzen.

Die ersten 72 Stunden sind oft entscheidend

Der Verzicht auf Tabakrauch führt dabei zu einem unmittelbaren Gewinn an Lebensqualität und Vitalität. 

Allerdings gibt es zahlreiche Stolperfallen, die dafür sorgen, dass Rauchstopp-Versuche oft scheitern. Dazu gehört unter anderem der biologische Druck: Nikotin stimuliert das Belohnungszentrum im Gehirn und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen.3 

Bleibt der Nachschub aus, gerät das System aus dem Gleichgewicht. Dieser Zustand erreicht oft nach 24 bis 72 Stunden seinen kritischen Höhepunkt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ehemalige Raucher:innen fünf bis zehn Versuche gebraucht haben, um endgültig rauchfrei zu bleiben.4 In unserem Artikel zum Thema Nikotinentzug5 sind die Symptome und mögliche Hilfen genauer beschrieben. 

Die Macht der Gewohnheit

Neben der stofflichen Komponente erschweren fest antrainierten Verhaltensmuster wie die Zigarette zum Bier oder die Sorge vor Entzugserscheinungen den Rauchstopp.

Alternative Produkte wie Nikotinbeutel oder E-Zigaretten können hier Unterstützung geben. Auch ihr Konsum ist nicht harmlos, ermöglicht aber eine Nikotinzufuhr ohne die tausenden schädlichen und krebserregenden Verbrennungsstoffe des Tabaks.6  

„Wir setzen uns aktiv dafür ein, Menschen zum Umstieg von schädlichen Zigaretten auf rauchfreie Alternativen zu motivieren und leisten so einen Beitrag zur globalen öffentlichen Gesundheit“, sagt Markus Lindblad, Experte bei der Haypp Group. 

 
Im Artikel “Was sind Nikotinbeutel7 werden Nicotine Pouches als Alternativen zur Zigarette genauer erklärt.

Welche Erholungsphasen des Körpers gibt es?

Die Mühe lohnt sich: Die Erholung des Körpers beginnt rasch8 und erfolgt dabei in folgenden Phasen: 

  • Herz-Kreislauf-Entlastung: Bereits 20 Minuten nach dem Rauchstopp beginnen Blutdruck und Puls, sich zu normalisieren. Nach etwa zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut, während der Sauerstoffgehalt wieder auf ein gesundes Niveau steigt, was die Versorgung der Organe verbessert. 
  • Rückkehr der Sinne: Nach etwa 48 Stunden regenerieren sich die Nervenenden, wodurch Gerüche und Geschmäcker wieder intensiver wahrgenommen werden können. Da sich Geschmacksknospen alle zehn bis 14 Tage erneuern, lassen sich Aromen ohne die Belastung durch Teer und Hitze nach kurzer Zeit wieder in ihrer vollen Komplexität erleben. 
  • Stärkung der Lunge: Die Bronchien entspannen sich bereits nach 72 Stunden merklich, was das Atmen erleichtert. Innerhalb von zwei Wochen bis drei Monaten kann sich die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent verbessern. 
  • Strahlendere Haut: Der größte Feind des Hautbilds ist der Tabakrauch. Seine freien Radikale bauen Kollagen und Elastin ab – die natürlichen Bausteine für straffe, jugendliche Haut. Nikotin verengt zusätzlich die Gefäße und drosselt die Sauerstoffversorgung. Wer aufhört zu rauchen, gibt der Haut beides zurück: bessere Durchblutung fast sofort, und langfristig die Chance auf eine stabilisierte Kollagenproduktion.

Langfristige Vorteile für Gesundheit und Finanzen

Neben der körperlichen Regeneration profitiert zudem die psychische Gesundheit, da ein Rauchstopp langfristig Angstzustände und Stresssymptome reduzieren kann. 

Auch finanziell lohnt der Ausstieg: Bei einem täglichen Konsum von einer Schachtel mit 20 Zigaretten beläuft sich die Ersparnis auf über 3.000 Euro im ersten rauchfreien Jahr. Nach fünf Jahren können es bereits mehr als 17.000 Euro sein – eine enorm hohe Summe.

Fazit

Der Weg in eine rauchfreie Zukunft ist eine Entscheidung für mehr Genuss und Gesundheit. Rauchfreie Alternativen können den Rauchstopp erleichtern. Sie richten sich an erwachsene Personen ab 18 Jahren und ermöglichen Nikotingenuss ohne Zigarettenrauch.  

Referenzen

  1. Rauchfrei. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit.  
  2. World No Tobacco Day. WHO.  
  3. Caffeine, nicotine, cannabis, and psilocybin: Pharmacology, toxicology, and potential therapeutic uses of four naturally occurring psychoactive substances. Swiss Medical Weekly. Samuel E. Christenab, Elias Bekkaa, Yasmin Schmidc, Neal L. Benowitzd, Evangelia. 
  4. Nicotine withdrawal. National Library of Medicine. Ian McLaughlin 1, John A Dani, Mariella De Biasi. 
  5.  Nikotinentzug – Symptome, Verlauf, Dauer und Hilfen. Haypp Nicopedia.  
  6. Nicotine products relative risk assessment: an updated systematic review and meta-analysis F1000research. Rachel Murkett, Megyn Rugh,  Belinda Ding.  
  7. Was sind Nikotinbeutel. Haypp Nicopedia.