Mein Konto Header.Menu
Suchtkurve Nikotin

Verschiedene Stufen bei Nikotinkonsum und Nikotinentzug

Die Suchtkurve von Nikotin zeigt deutlich Unterschiede in der Dauer der körperlichen und psychischen Nikotinentwöhnung.

Wie sieht die Suchtkurve aus?

Die Abhängigkeit von Nikotin lässt sich oft gut in den Alltag integrieren. Wie schwer diese belasten kann, fällt oft gar nicht auf, erst mit den ersten Erfolgen bei einem Nikotinentzug wird oft bewusst, wie einschränkend die Sucht doch war. Denn das Verlangen nach dem Suchtmittel Nikotin beeinflusst den Tagesablauf deutlich.

Aber wie sieht die Suchtkurve denn genau aus? Der Körper gewöhnt sich schnell an Nikotin und benötigt dieses dann, um konzentriert arbeiten zu können. Bei einem Entzug kann es schnell zu Entzugssymptomenkommen. Das wird deutlich an der Suchtkurve von Nikotin.

Dabei wird die Suchtkurve von Nikotin bei einem Entzug in 3 verschiedene Kurven unterteilt.

1. Das Verlangen nach Nikotin

2. Die körperlichen Symptome

3. Das eigene Befinden.

Die 3 Bereiche schwanken deutlich, allerdings tritt in allen Bereichen nach ungefähr 12 Wochen eine deutliche Besserung ein und die schlimmsten Phasen sind dann in der Regel überstanden.

Die Suchtkurve zu Beginn des Nikotinkonsums

Die ersten Kontakte mit Nikotin werden meist nicht als positiv empfunden. Das, was viele in die Nikotinsucht treibt, sind soziale Faktoren. Denn der Körper reagiert zu Beginn des Nikotinkonsums meist mit Abwehrreaktionen. Das können Übelkeit, Durchfall, Schwindel oder andere Symptome sein.

Wie auch bei der Suchtkurve beim Nikotinentzug unterscheidet sich die körperliche Abhängigkeit deutlich von der psychischen Abhängigkeit.

Der soziale Druck, oft im jugendlichen Alter, ist groß und verleitet dazu, den Nikotinkonsum weiterzuführen. Das kann aber auch bei Erwachsenen der Fall sein. Nicht zum Außenseiter werden, sondern dabei sein, wenn die Kollegen gemeinsam konsumieren.

Dann fängt die Sucht an, zusammenzuwirken, denn bei der Nikotinsucht wird von einer psychotropen Wirkung gesprochen. Es wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet, das auf das Belohnungszentrum im Gehirn wirkt. Dazu kommt, dass Nikotin sich auch körperlich auswirkt und dafür sorgen kann, Stress besser zu bewältigen, ruhiger zu werden und besser arbeiten zu können. Im Zusammenspiel entsteht auf Dauer eine starke Sucht, die sich nur schwer wieder ablegen lässt, aber schwere Auswirkungen auf den Körper und den Alltag haben kann.

Die Suchtkurve beim Nikotinentzug

Der Nikotinentzug ist nicht einfach und verläuft auch nicht linear. Dabei muss die Suchtkurve auch in 3 verschiedene Bereiche unterteilt werden, denn diese unterscheiden sich deutlich voneinander.

1. Die körperlichen Entzugssymptome

Die Suchtkurve der körperlichen Entzugssymptome beginnt meist stark und fällt dann innerhalb der ersten 6 Wochen deutlich ab. Das bedeutet, die möglichen Symptome werden deutlich schwächer.

2. Das Rauchverlangen

Die Suchtkurve von Nikotin in Bezug auf das Verlangen verhält sich deutlich anders. Denn das Verlangen nach Nikotin ist zu Beginn sehr hoch, fällt aber innerhalb der ersten 3 Wochen deutlich ab. Ab der 4. Woche kann es aber immer wieder zu extremen Schüben kommen. Plötzliches und starkes Nikotinverlangen kann immer wieder auftreten. Dies äußert sich mit starken Ausschlägen auf der Suchtkurve.

3. Das eigene Befinden

Die Suchtkurve von Nikotin zeigt auch die deutliche Beeinflussung des eigenen Empfindens. Denn zu Beginn eines Entzugs treten hier immer wieder Schwankungen auf. Die Kurve zeigt deutliche Ausschläge. Ab der 3. Woche kann es dann langsam zu Stimmungsschwankungen kommen. Zwischen der 6. Und der 10. Woche kann es zu depressiven Löchern kommen. Aber nach der 10. Woche steigt dann das Befinden stetig und relativ steil an, so äußert sich das auch sichtbar in der Suchtkurve.

Häufig gestellt Fragen über Suchtkurve Nikotin

1. Wie lange dauert ein Nikotinentzug?

Ein Entzug des Suchtmittels Nikotin kann sich unterschiedlich auswirken. Generell lässt sich sagen, dass die schwierigsten Phasen in den ersten 12 Wochen überstanden sind.

2. Warum ist der Nikotinentzug so schwer?

Der Entzug von Nikotin gestaltet sich wegen der psychischen Abhängigkeit besonders schwer. Das Verlangen nach Nikotin macht es besonders schwierig, während die körperliche Abhängigkeit schneller überwunden ist.



Mehr über Guide Wieder nach oben