Nikotinüberdosis

Nikotinüberdosis

Tabakprodukte liefern Nikotin an Benutzer und Nikotin ist schädlich und kann zu einer Überdosis führen. Dies ist die Art von Dingen, die Snuser in Bezug auf Nikotinvergiftungen oder Nikotinüberdosis beunruhigen. Sollten sich die Benutzer also Sorgen um eine Überdosis mit Nikotin machen? Auf welche Symptome einer Nikotinvergiftung sollten Sie achten? Und wenn das Schlimmste passiert und Sie eine gefährliche Menge Nikotin konsumiert haben, was sollten Sie tun?


Die giftige Dosis an Nikotin

Die erste Anlaufstelle in einer solchen Diskussion ist die Auseinandersetzung mit einem langjährigen Mythos. Noch heute geben viele bekannte Quellen die tötende Nikotindosis zwischen 30 und 60 mg an.

 

Um dies in Zusammenhang mit beispielsweise Nikotinbeutel zu bringen, wären dies etwa 8 bis 12 mg. Ihr Körper verarbeitet Nikotin ziemlich schnell, denn Ihr Blut-Nikotinspiegel sinkt nach zwei Stunden um etwa die Hälfte, sodass Sie alles im Grunde auf einmal konsumieren müssten.

Zwei Phasen einer Nikotinüberdosis

Phase 1 - In der ersten Phase werden Sie sich übel fühlen und haben das Gefühl sich zu übergeben. Es kann dazu kommen, dass Ihr Blutdruck steigt, Sie Kopfschmerzen bekommen und Ihr Herz rast. Dies ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich. Schlimmere Symptome können Panik, Verwirrung und Atemnot sein. Daher wird empfohlen, dass Sie sofort Ihren Nikotinkonsum stoppen, wenn Sie diese Art von Symptomen bekommen.

 

Phase 2 - Im Anschluss beginnt sich Ihr Körper zu beruhigen und Sie fühlen sich womöglich depressiv. Diese Phase sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Ihr Blutdruck wird sinken und Ihr Herzschlag wird sich verlangsamen. Sie werden sich erschöpft fühlen und Ihre Atmung könnte abflachen. Bei extremen Fällen kam es bei einigen Betroffenen zu Durchfall führen. Wenn Sie sich sehr unwohl fühlen, wird empfohlen einen Arzt zu kontaktieren.

Nikotinüberdosis oder Nikotinvergiftung?

Nikotinkonsumenten leiden wahrscheinlich meistens nicht an einer Nikotinvergiftung, jedoch kommt eine Nikotinüberdosis häufiger vor als eine richtige Vergiftung. Wie bereits erwähnt, ist es am besten eine Pause einzulegen, wenn Sie bemerken, dass Sie beginnen, sich unwohl zu fühlen. Auf diese Weise wird es nie zu unangenehm und Sie werden keine anderen Symptome erleben. Dies ist nicht schwer zu vermeiden und die meisten Konsumenten machen beim ersten Anzeichen von Übelkeit eine Pause, ohne dass ihnen dies empfohlen wird.

Behandlung einer Nikotinüberdosis

Die Behandlung einer Nikotinüberdosis hängt von der Schwere und dem Ausmaß ab. Sie können sich zu Hause erholen. Wenn die Symptome jedoch nicht nachlassen erfordert es eine Behandlung im Krankenhaus. Manche Ärzte stellen Aktivkohle zur Verfügung, die sich nach Einnahme an das Nikotin bindet und verlässt den Körper ohne weitere Absorption im Blut. Möglicherweise ist auch Sauerstoffzufuhr erforderlich. Das Krankenhaus kann auch Gegenmittel bereitstellen, um die Auswirkungen der giftigen Substanz umzukehren. Abhängig von der Schädigung des Körpers können andere Behandlungen erforderlich sein. Bitte kontaktieren Sie hierzu Ihren Arzt.

 

Als Zusammenfassung kann gesagt werden, dass eine Nikotinüberdosis sehr selten vorkommt, da der Körper bereits Symptome vor der Überdosis aufzeigt und somit diese verhindert. Wichtig ist hierbei, dass Sie keinesfalls bei Übelkeit oder starken Kopfschmerzen Nikotin weiter konsumieren sollten.

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